7 Tage danach

Heute Morgen war ich bereits wieder um 7:00 Uhr wach. Die Hühner die gleich hinter dem Haus wohnen, lassen mir keinen Schlaf. Denn Morgen (bis ca. um 10:00 Uhr) habe ich im Bett verbracht. Dann ging ich runter in den Hof um mein Frühstück zu essen. Die Kochkünste der Schwester von Miriam sind nicht die besten, aber es lässt sich auf jeden Fall essen. Felix und beschlossen den Tag hier zu bleiben, einkaufen zu gehen und früh Abendessen, damit wir um 18:00 Uhr für unsere Tour ready sind.

Wir hatten ein langes Gespräch mit Miriam, was mir grosse Sorgen bereitet. Von der Agency, die das hier plus minus organisiert, kriegt sie fast kein Geld. Was die Folgen hat, dass die Hunde nicht genügend Essen oder Medikamente bekommen. Es macht mich sauer, zu hören wie viel wir bezahlen, und wie viel bei der Organisation bleibt, die eigentlich nicht wirklich viel macht, ausser zu vermitteln… Die schreiben einfach Miriam, ob die Platz hat und gibt dann den Kontakt weiter, was in meinen Augen nicht ausreicht, um die hälfte des bezahlten Geldes zu beanspruchen. Zusätzlich hat Miriam nicht mal gewusst, dass die auf Volunteerworld ist und wie das Ganze da präsentiert wird. Es tut mir weh, sie leiden zu sehen. Diese Nacht starb ebenfalls ein kranker Hund, was die geschilderte Situation, gleich noch ein bisschen schlimmer macht. Ich habe mir überlegt, für Sie eine Website zu machen, als nächstes Digezz, damit sie nicht mehr auf diese Leute angewiesen ist. Vielleicht kann ich auch jemand anders überzeugen mir da zu helfen, da ich ja wirklich nicht gerne programmiere, oder Miriam bezahlt hier jemanden, der das von hier aus für sie macht, was wahrscheinlich die beste Lösung wäre. So kommt auch das ganze und vor allem genug Geld in das Shelter. Zusätzlich habe ich auf Instagram noch einen Spenden-Aufruf gestartet. Bereits einige Leute konnten etwas Geld schicken, was mich sehr freute. Miriam ist eine tolle, herzliche Frau die alles ganz alleine handelt. Ihre Kinder die grade mit Asperger diagnostiziert wurden, ihre Mutter die Krebs hat, sowie die Hunde… Ich bin sehr beeindruckt und will helfen, wo ich kann.

Um 13:00 Uhr sind wir dann einkaufen gegangen. Es war sehr kompliziert im Laden die richtigen Dinge zu finden, da alles auf Spanisch ist. Mit Glück haben wir alles für den Cous-Cous Salat, sowie für die Pasta Cinque-Pi gefunden. Danach machte ich mich ans kochen. Es war das erste Mal, dass ich mit einem Gasherd die Dinge zubereitet. Es wurde aber sehr lecker. Nun warte ich auf den Transfer für unsere Tour. Ich bleibe gespannt.

Auf dem Boot war es extrem schön! Die Sonne ging in der Lagune unter und die Gruppe machte sich bereit um zu schwimmen. Erst war ich etwas nervös und hatte ein mulmiges Gefühl in stock finsteres Wasser rein zuspringen. Schnell merkte ich aber, dass ich mich vor nichts fürchten muss. Die Fische nahmen Abstand, es hat da keine Krokodile oder sonstige gefährliche Tiere. Das Wasser war extrem warm. Ich war sehr überrascht, da es sich anfühlte wie in einer Badewanne. Das Plankton war super süss. Je mehr man sich bewegt hat, desto mehr hat es geleuchtet. Die Bilder waren etwas misleading, da diese zu erwarten gaben, dass es richtige brillante Farben wären, aber so hell war es dann doch nicht. Es war trotzdem ein Erlebnis, welches ich nie vergessen werde. Nur schon in den Sternen in Mexico im Meer zu schwimmen, ist eine wahnsinnige Erfahrung. Morgen habe ich wieder die Frühschicht, heisst „Early Bird catches the worm“, weshalb ich mich jetzt schlafen lege. Gute Nacht!

Pasta & Cous-Cous
Manialtepec Lagoon
schwimmen bei Nacht

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