1 Tag danach

Nun sitze ich in Mexico City am Flughafen und warte auf meinen Anschlussflug. Noch 5 Stunden verweilen bis zur Enddestination. Die Reise hier hin hat bis jetzt gut geklappt. In Paris musste ich mal wieder etwas rennen, um meine Connection zu packen, aber an das bin ich mich langsam gewöhnt.

Es ist 4.15 Uhr Morgenfrüh, müde bin ich nicht. Glücklicherweise konnte ich im Flugzeug während den 11 Stunden viel schlafen, was mir sehr nützlich erscheint. Der Zeitunterschied beträgt 7 Stunden. Wenn ich in Puerto Escondido um 11 Morgens ankomme, ist es sehr wichtig, nicht gleich schlafen zu gehen, auch wenn die Reise, es von meinem Körper verlangen würden. So kann ich den Jetlag hoffentlich möglichst bald überwinden. Ich bin sehr gespannt, was mich in Puerto Escondido erwartet und ich erhoffe mir eine möglichst reibungslose Weiterreise und ein gutes ankommen 🙂 Englisch ist hier bis anhin noch etwas schwierig. Ich hoffe mich trotzdem immer gut, auch wenn mit Händen und Füssen verständigen zu können.

Um 12:00 Bin ich heute angekommen. Ich wurde sehr herzlich von der Shelter und Unterkunft Betreuerin Miriam in Empfang genommen. Mein Zimmer ist klein und Simpel. Sie erklärt mir die wichtigsten Regeln und übermittelt mir restliche Infos, die das Leben hier einfacher gestalten. In diesem Haus leben noch 2 weitere Volunteers, wie es er Zufall will aus Deutschland. Alina und Felix. Alina ist bereits seit 5 Wochen hier und bleibt noch 1.5 bis die Reise sie nach Deutschland zurück führt. Auch hier ein warmes Hallo mit einer Umarmung. Felix ist 3 Stunden später wie ich angereist und haben ihn erst gerade am Abend in unserem Haus kennengelernt.

Entgegen der Erwartungen bin ich gleich nach meiner Anreise mit Alina an den Strand. Auf dem Weg dort hin konnte ich sie mit Fragen löchern zu diesem Ort hier. Ist es sicher? Kann man nur mit Pesos bezahlen? Wie läuft es mit dem Essen? Wie funktionieren die Schichten? Wie sind die Hunde? Was kann mann hier alles unternehmen? Fragen über Fragen, welche sie mir Alle samt ausführlich beantwortete. Von A nach B kommt man hier meist mit einem Collectivo. Das sind Autos, welche die Strasse auf und ab fahren, bei welchen man dazu steigen, sowie aussteigen kann wann immer man will. Man zahlt dafür 10 Pesos, was umgerechnet in etwa 50 Rappen wären.

Am Strand ist es traumhaft, die Wellen sind göttlich! Ich werde, wenn möglich jeden Tag surfen gehen. Nachdem Strand gingen wir in den Dog Shelter, um die Hunde zu füttern und kennenlernen. Es sind wahnsinnig viele Hunde. Ich hätte nie gedacht, es gibt „zu viele Hunde“, doch da kann ich mir nicht mal Alle merken… Erwachsene sind es in etwa 30 und Babys hat es ebenfalls um die 20. Ich verliebte mich bereits heute in 2, der kleinen Rackern. Mal sehen, ob ich nicht einen davon nach Hause bringe!

Zurück in der Unterkunft (ca 20:00) begrüssten wir Felix und erklärtem ihm kurz und knapp dasselbe wie mir Stunden zuvor. Ich sprang danach gleich in die Dusche, und ergänzte noch meinen Beitrag für Heute. Nun werde ich schlafen, hoffentlich tief und lange!

Bis Morgen!

Anflug Paris
Casa Mama Maya

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