Der Tag

Die Reise beginnt. Abschied nehmen fiel mir schwerer als erwartet. Es handelt sich zwar „nur“ um vier Wochen, dennoch flossen Tränchen beim Adieu von Freunden und Familie. In Gedanken bin ich noch immer bei ihnen. So sehr ich mich auf meine Reise freue, begleitet mich stets das Gefühl von vermissen.

Momentan sitze ich am Flughafen Zürich und prüfe meine Reisedaten. Flüge die sich verschieben, Zeiten und Gates die sich ständig ändern und eine Nervosität die steigt. Zwar konnte ich schon oft alleine fliegen, dennoch ist die Reise sehr weit, daher ein etwas mulmiges Bauchgefühl, dass mich begleitet.

Von Zürich nach Paris. Von Paris nach Mexico City. Von Mexico City nach Puerto Escondido. Mit einer guten Einstellung trete ich diese Reise an. Zuversicht ist der Schlüssel zu allem Gutem. Im Hinterkopf verfolgt mich zwar noch immer meine letzte Rückreise von Uganda. Nach etwa 32 Stunden unterwegs, in Belgien den Flug verpasst, zusätzlich mein Koffer, der von Brüssel vorerst nicht mehr auftauchte. Nach geschlagenen 10 Tagen war er wieder in meiner obhut und Ich konnte packen für Mexico.

Mein Vater brachte mich netterweise an den Flughafen, viele Leute wollen in die Ferien, das Gefühl von Hektik macht sich beim Sicherheitscheck bemerkbar. Gleich beginnt mein Boarding. Ich google neugierig Puerto Escondido und schaue was mich dort noch alles erwarten wird. Ich erstelle ebenfalls einen Countdown, wann ich meine liebsten wieder in die Arme nehmen kann, um etwas zu haben, was mir das vermissen eventuell etwas erleichtern kann.

Papa und Ich Zürich Flughafen
Koffer Beschriftung

Ein Kommentar

  1. …… ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen Tag für Tag von Dir…… so unglaublich viele Eindrücke die Du fesselnd beschreiben konntest….. ich bin tief beeindruckt….. tief berührt…… danke Dir liebe Carina für Deinen Blog……
    Mum

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