Es ist 6:15 Uhr Morgens. Ich mache alles bereit um schnorcheln zu gehen. Sonnencreme, Kopfhörer für die 2 Stunden fahrt, Badetuch, Kappe (gegen die Sonne), Hose und Shirt für ins Wasser, Wasser zum trinken, mein Geld, Handy, Bade Sachen, so in etwas sieht mein Taschen Inhalt aus. Ich bin sehr gespannt was und heute erwartet. Ich putz mir noch die Zähne und creme mich ein, um dann gleich in den Tag zu starten. Ich bin sehr aufgeregt! Ich hoffe ich hole mir keinen Sonnenbrand.
Das Update lautet, kein Sonnenbrand! Nun ist es 16:30 Uhr und eben sind wir von unserem Schnorchel-Ausflug nach Hause gekommen. Die Fahrt kam mir sehr lange vor… Auf dem Hinweg dauerte es etwa 2 Stunden und auf dem Rückweg, dank Verkehr 2.5 Stunden. Wir waren aber nur zu 5 (also Felix und ich, sowie die 3 Australier), was bedeutet umso mehr Platz im Van. Um etwa 9:00 Uhr sind wir dann in Huatulco angekommen. Erstmal konnten wir 30 Minuten Pause machen, bevor es los ging, um einen Kaffee zu trinken. Was wir Alle dringend brauchten! Danach kriegten wir alle Flossen, Tauchbrille + Mundstück. Weitere 10 Minuten mit dem Van war unser Endziel erreicht. Ein wunderschöner Strand, ausnahmsweise ohne grosse Wellen. Perfekt um zu baden. Die Verwirrung war jedoch gross. Irgendwie nahmen wir an, zumal wir auch Schwimmvesten bekamen, dass wir auf ein Boot gehen und von dort aus die Tour machen. So war das aber nicht, gleich an dem Strand würde die Unterwasser Reise starten. Ein kleiner Junge von 13 Jahren würde uns den Weg weisen. Erst sahen wir nicht besonders viel. Voreilig waren wir etwas enttäuscht. Später, etwas tiefer im Wasser sahen wir dann aber wunderschöne, farbige Fische. Die Korallen waren, im Gegensatz zu den Fischen braun. Was mich erneut traurig stimmte. Es ist krass zu sehen, wie sehr die Meeres-Verschmutzung die Riffe angreift und in ihrer Farbe verändert. Sie sahen ausgebleicht und leblos aus… Nach 1.5 Stunden machten wir an einem kleinem Strand eine kurze Pause bevor wir in eine winzige Höhle getaucht sind. Die Stimmung dort drin war magisch, wie das Licht mit dem Wasser bricht war wunderschön. Paar Bilder später machten wir uns auf den Rückweg an den Strand.
Felix hat sich eine Wasserdichte Handy-Hülle gekauft, die zu seinem erschrecken nicht ganz wasserdicht war… Sein Telefon wurde etwas nass. Er hofft, dass wenn er es gleich einsteckt, noch alles in tackt ist. Am Strand haben wir dann zu 5 noch Lunch gegessen. Felix, Meeresfrüchte Spaghetti, denen er 10/10 gab, was ich von ihm noch nie hörte und ich „Pollo Quesadillas“. Die anderen Jungs teilten sich gemeinsam einen grossen Fisch. Zu meinem leiden, da ich gar kein Fan von Fisch geschweige seines Geruches bin… Nach dem Essen sassen wir wieder in den Van um nach Hause zu fahren. Im Casa angekommen gönnte ich mir erst eine Dusche, um dann meine Updates für den Blog zu verfassen.
Am Abend werden wir die Australier nochmals beim Billard treffen, da 2 von Ihnen morgen bereits abreisen. Es ist schade ständig Abschied nehmen zu müssen, aber das ist halt normal in den Ferien.
Der letzte Abend mit ihnen war sehr schön! Wir spielten etwa 10 Runden Billard und mischten immer wieder alle Teams neu. Eine Astrid aus Dänemark war ebenfalls dabei, die sehr sympha wirkte! Ich bestellte mir insgesamt nur 2 Bier, da ich merkte ich habe etwas Kopfschmerzen. Netterweise holte mich Chris auf seinem Bike bei mir im Casa ab, und setzte mich da anschliessend auch wieder ab. Ich habe mich dazu entschieden nicht mehr alleine Taxi zu fahren, da ich mich sehr unwohl fühle, weil alle Männer ständig mit mir flirten.


