9 Tage danach

Das erwachen heute war eher unschön. Ich hatte zwar kein Kater, doch der Schlafmangel macht sich bemerkbar. Tiefe Augenringe zeichnen sich unter meinen Augen ab. Etwas später ging ich runter, in den Hof, um meiner Mama anzurufen. Es war mir wichtig mit ihr zu sprechen können, um meine Situation mit dem Hund zu schildern. Es war sehr schön ihre Stimme mal wieder zu hören. Ich erzählte ihr erst, wie alles hier so ist. Was ich mache und wie es mir geht. Daraufhin gibt sie mir die neusten Männedorf Updates und was bei Ihr momentan so läuft. Ich ergreife natürlich die Chance, um mit ihre über Monty zu sprechen. Es ist mir sehr wichtig, was sie denkt, da sie, dass von allen am besten einschätzen kann und Mamas Bauchgefühl am Ende doch immer recht hat. Ich schilderte ihr alle Aspekte der Situation und wartete gespannt auf ihre Reaktion. Sie freute sich sehr und fragte mich was überhaupt dagegen sprechen würde, womit sie Recht hat. Sie sagte zu mir, dass so viel dafür spricht und so wie nichts dagegen. Sie sieht mich als erwachsene und pflichtbewusste Frau, die sich 1A um ihren Hund kümmern wird. Sie teilte mir auch mit, dass sie mich unterstützen wird, wo sie nur kann. Zum Beispiel, falls ich in die Ferien möchte, oder ein Wochenende weg. Zusätzlich, kann ich ihn immer mitnehmen, wenn ich nach Zürich gehe, um meine Familie zu besuchen. Heisst ich werde ihn höchstwahrscheinlich in die Schweiz bringen. Ich werde jetzt noch eine Nacht darüber schlafen und dann mit den Vorbereitungen beginnen.

Heute habe ich die Nachmittags-Schicht im Shelter. Was mich sehr freut. Gleich werde ich noch ein bisschen schlafen gehen und dann wie immer um 15:00 zum Hundeheim fahren. Ich freue mich Monty und den Rest zu sehen. Leider ist gestern Nacht noch ein Welpe gestorben… Was Miriam und die Anderen wieder sehr traurig stimmte. Es ist so wichtig, dass wir die kranken Hunde von den gesunden trennen können. Doch ist es sehr schwierig bei so wenig Platz. Miriam braucht dringen mehr Geld, weshalb ich stetig weiter nach Spenden suchen werden.

Am Nachmittag war es wieder eher ruhig im Shelter. Es war zum Glück nicht allzu anstrengend, da ich noch immer erschöpft vom Alkohol und der letzten Nacht war. Danach sind wir direkt nach Hause und verbrachten draussen, im Hof noch etwas Zeit mit Alina, da es ihr letzter Abend war. Morgen wird sie bereits gehen… Was mich traurig stimmt, alleine mit Felix, weiss nicht wie lange das so gut funktioniert. Ich ging trotzdem früh ins Bett, da ich doch sehr müde war von allem. Morgen haben wir wieder Früh-Schicht.

Monty
Dish-Duty im Shelter

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