Heute war einer der schlimmsten Tage bisher. Ich bin am Morgen, nach 4 Stunden Schlaf erwacht und fühlte mich tot krank. Ich musste mich zwar nicht übergeben oder derartiges, doch platze mir der Schädel, vor Kopfschmerzen. Meine ganze Nase ist verstopft und komplett zu. Ständig bin ich am schwitzen. Ich denke, mit nassen Haaren schlafen und den Ventilator auf höchster Stufe laufen zu lassen, bekam mir nicht sehr gut. Alle Touren in den Vans, mit nassen Badehosen, setzten diesem Zustand bestimmt auch zu.
Trotz allem wollte ich am Morgen arbeiten gehen. Ich schluckte zwei Schmerzmittel und machte mich auf den Weg. Es war mir wichtig dort zu sein, da wir eine neue Voluteerin haben. Sie heisst Lotte und ist ebenfalls aus Deutschland. Es hat viele Allmans hier! Mir war es extrem wichtig, ihr alles erklären zu können und da zu sein, wenn irgend etwas wäre. Miriam vertraute mir diese „Aufgabe“ (sie etwas einzuführen) an und ich wollte mich, sowie auch sie nicht enttäuschen. Auch mit den Schmerzen erklärte ich ihr das wichtigste. Ich informierte sie gleich von Anfang an über meine Schmerzen, dass wenn ich absitzen müsste. Sie versteht weshalb. Es funktionierte alles wie immer. Es ging zwar etwas länger, da weniger Elan vorhanden war, doch früher oder später kamen wir zum Ziel. Zwischendurch wurde mir etwas schwindlig, da ich merkte, dass ich halt eben doch krank bin… Doch ich wollte Lotte mit den Aufgaben nicht alleine lassen und beeiste auf die Zähne. Am Ende haben wir noch kurz Miriam gesehen und sie bot mir an, einen ekligen Haustee für mich später zu kochen der mir helfen würde. Sie meinte ebenfalls, dass ich vielleicht zum Arzt gehen sollte, aber hier bekommen die für alles eine Spritze und ich sehe es nicht ein, mir etwas bei einer Erkältung zu injizieren, was ich nicht kenne…
Ich konnte ebenfalls Monty noch messen, was hilft für die weiteren Reise-Schritte. Nach dem Shelter gingen Lotte und ich noch essen. Es war sehr lecker! Nach dem Mittagessen ging ich direkt nach Hause, um meinem Körper etwas Ruhe zu gönnen. Den Rest vom Nachmittag verbrachte ich in meinem Zimmer. Ich hoffe sehr, dass es mir morgen wieder besser geht. Ich weiss noch nicht, ob ich arbeiten gehe. LG und bis Morgen! Aus dem krankem Puerto Escondido

