24 Tage danach

Langsam wird mir bewusst, dass ich bald nach Hause gehe… Immer mehr, stimmt es mich sehr traurig! Ich freue mich auf meine Freunde und Familie, aber es tut mir weh, zu sehen, was ich hier lassen muss. Ich frage mich, wie es den Hunden ergeht, wenn nich ständig jemand da sein kann. Ich würde mir wünschen, dass sich die Umstände für die Hunde hier verbessern würden. Grundsätzlich für die gesamten Tiere. Ich sehe immer mehr, was für einen niedrigen Stellenwert sie haben. Wie die leute mit ihnen umgehen, macht mich wütend.

Nicht nur die Vierbeiner, sondern auch Pati, Fabio und Chris werde ich sehr vermissen. Ich habe die drei sehr schnell ins Herz geschlossen. Man hat ein sehr angenehmes Zusammenleben.

Heute war ich nach einem erneut langem Schlaf, mit Fabio in unserem lieblings Restaurant beim Hunde Shelter essen. Wie fast jeden Tag, bestellte ich einen Chai. Dieses Mal wollte ich wieder beim Mittagessen, was neues probieren. Ich bestellte mir den Spinatsalat, mit Avo, Tomaten und einer Soya Sauce. Er war, wie alles dort, sehr lecker! Zum Hauptgang teilten wir uns die Fajitas. Ich glaube das war mit ABSTAND, dass Beste was ich hier je gegessen habe. Es war unschlagbar. Ich überlege mir, gleich Morgen, nochmals das selbe zu mampfen.

Danach ging ich zum Shelter und Fabio zum Friseur. Pati hatte Kopfschmerzen und denkt es kommt von einer Verspannung, deshalb war sie bei einer Massage. Die anscheinend extrem gut war!

Beim Shelter angekommen, erschienen schnell auch die neuen 2. Es ist immer sehr, sehr chaotisch mit neuen Leuten. Die Hunde bellen sehr viel und ich muss immer aufpassen, dass niemand angegriffen wird. Manchmal ist es fast angenehme, alleine da zu sein, statt mit fremden. Die eine konnte schnell mithelfen und war nicht sehr ängstlich. Die andere jedoch sehr. Was alles relativ mühsam machte. Ich probierte die Hunde zu beruhigen, aber manche, wie Faraon, bleiben sehr skeptisch. Ich schätze es sehr, dass ich unterdessen, mit allen Hunden 1A auskomme. Ich fürchte mich vor keinem und fühle mich sehr wohl in ihrer Nähe. Was es schwieriger macht, sie zu verlassen. Ich erklärte den beiden, was sie plus minus zu tun haben, und liess sie dort helfen, wo sie konnten. Beim füttern also eher weniger, beim abwaschen umso mehr. Wenn die Hunde essen bekommen, sind die grossen, meistens drinnen angeleint und sonald sie reinkommen, wir viel gebellt. Was viele verunsichert und das Handling auch schwierig gestaltet. Bei den Teenies konnten sie gut helfen, bei den Problemkindern eher nicht. Trotz des Chaos, ist es schön, mehrere Leute dazuhaben.

Später gingen wir mit Chris am Strand spatzieren. Estelle, die in gebissen hat, wollte er mitnehmen. Ich hielt es für eine gute Idee und alles funktionierte wie am Schnürchen. Sie zog sehr stark, aber freute sich über das Baden im Meer. Zurück mit den Teenies und Estelle schmusten wir mit den Anderen für eine Weile. Faraon natürlich angeleint. Auf einmal kamen Strassenhunde in die Nähe des Shelters, was die Hunde sehr unruhig stimmte. Ich wollte sie ein wenig die Strasse hoch nehmen, dass die anderen sie nicht sehen. Einer rannte auf die Strasse und ein Taxifahrer, dem ich mehrmals das Zeichen gegeben habe azuhalten, fuhr den Hund ein wenig an. Er rannte gleich weg und verletzte sich glücklicherweise nicht, aber ich wurde sauer. Ich fragte ihn “porque?!” und er fuhr einfach weiter…

Nach dem Shelter gingen Pati, Chris, Fabio und ich zu einer Paint and Drink Bar. Wir bekamen für 200 Pesos, viele verschiedene Farben, noch mehr Pinsel, eine kleine Leinwand, Tacos und etwas zum Trinken. Es war sehr entspannt! Wir haben alle hübsche Bilder gezaubert und dir Stimmung in der Bar war esotherisch, mystisch und frei. Wir genossen die Zeit beim malen. Danach gingen wir nach Hause, da wir Alle Morgen die Frühschicht haben.

Auf ein gutes aufstehen! Ich wünsche tiefen Schlaf 🙂

Drink and Paint

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