Der letzte Tag. Ich bin super traurig, dass ich heute nach Hause gehe. Meine Reise nach Mexico, war muyyy lindoo. Ich ging etwa um 3:00 Uhr Morgens schlafen, da ich mit Pati noch Serien schaute. Es war schön, noch möglichst lange, Zeit mit ihr zu verbringen.
Es regnete wieder, weshalb wir beschlossen, nicht mehr zum Strand zu gehen. Ich dachte mir, wenn der ganze Sand nass ist, haben wir es in einem Restaurant gemütlicher. Ich packte meine Sachen in den Koffer und probierte mir vorzustellen, später auf die lange Reise zu gehen. Ich freue mich auf Zuhause. Auf meine Familie und meine liebsten, doch es tut weh, Puerto Escondido verabschieden zu müssen. Ich hatte eine wundervolle Zeit hier und würde am liebsten noch ein bisschen bleiben. Die Zeit hier hat mir viel geschenkt. Die Doggos werde ich für immer, in meinem Herzen tragen. Zusätzlich denke ich, noch einen grossen Schritt in selbstständigkeit gemacht zu haben, da ich den Monat, sowie die Reise, so gut wie alleine meisterte.
Um 11:00 Uhr machten wir (Pati und Ich) uns auf den Weg zum Shelter. A) merkte ich, dass ich mein neues Shirt dort vergessen habe. B) mussten wir dem Tättowierer noch das Geld bringen, da die Überweisung nicht geklappt hat. Erst wollte ich nicht wirklich gehen und die Hunde nochmals sehen, aber es blieb mir keine andere Option.
Wir kamen im Shelter an, und ich winkte allen ein letztes Mal. Das Shirt fand ich direkt. Was mich freute, weil ich nicht nochmehr Zeit dort verbringen konnte. Mit Tränen in den Augen liefen wir hoch, um das Geld zu bezahlen. Nach dem kurzen Besuch beim Tattoo Shop, trafen wir Fabio und Chris bei Spirulina. Ich wollte noch ein letzte Mal die Chicken Fajitas essen. Chris war so lieb und brachte paar Teenies zum Lunch. Unter anderem Monty. Ich freute mich riesig ihn nochmals für eine Weile bei mir haben zu können.
Anschliessend verabschiedete ich mich von Chris. Es fiel mir schwer. Ich verbrachte auch mit ihm viel Zeit hier. Ich hoffe, ihn möglichst bald wieder treffen zukönnen. Sei es in Australien, oder wahrscheinlich eher in der Schweiz!
Wir fuhren zu dritt, zurück ins Casa um meine letzten Sachen in den Koffer zu schmeissen. Ich sagte Tschüss zu Fabio, was sich ebenso schlecht anfühlte. Als ich Amir und Anwar (die Kinder von Miriam) verabschiedete, weinte der kleinnere. Normalerweise bin ich nicht nah am Wasser gebaut, aber wenn es darum geht, Abschied zu nehmen, kommen mir schnell die Tränen.
Miriam fuhr mich dann zum Flughafen und Pati kam auch mit. Sie halfen mir beide sehr! Ich wollte ein Priority Tag für meinen Koffer, da ich in Amsterdam nur ganz wenig Zeit habe. Sie erklärten im Alles in Spanisch und es lief reibungslos ab. Ich gab Miriam noch ein Geschenk. Ich wollte ihr zeigen wie sehr ich es schätzte, bei ihr sein zu können. Ich gab ihr den Rest meines Geldes, für die Hunde und zusätzlich eine Massage, welche sie ganz dringend einlösen soll! Die Frau hat ständig so viel zu tun. Ich wollte ihr etwas Entspannung und “Me-Time” gönnen. Sie gab mir eine letzte Umarmung und dankte mir. Nun musste ich Pati verabschieden, was mir genau so schwer fiel. Ich mag sie extrem und sie machte die Zeit in Mexico, wirklich noch tausend Mal schöner! Die 2 Wochen mit ihr, fühlten sich sehr viel heimischer an, wie die davor.
Dann flug ich los, nun sitze ich in Mexico City und warte auf meinen Flug nach Amsterdam. Ich hoffe ich schaffe den Anschlussflug, da ich nur 50 Minuten umsteige Zeit habe, was sehr wenig ist…
Ich blicke zurück auf die Ferien und werde sentimentalisch. Die 4 Wochen vergingen wie im Flug. Am Anfang dachte ich, es würde lange dauern. Sie verflogen jedoch, in einem Wimpernschlag. Es war schön, so eine grosse Reise alleine zu machen. Am Anfang fiel es mir schwer, doch von Tag zu Tag wurde es einfacher. Die Arbeit mit den Hunden werde ich nie vergessen! Freiwillig, Tieren in Not zu helfen, liess mich enorm wachsen. Jede Minute, die ich mit ihnen verbrachte, erfüllte mich mehr und mehr. Es ist schön geben zu können und VORALLEM unteranderem einen neuen Blick auf Situationen, Standarte, Momente, Ansichten zu bekommen. Unser Leben, in einem direkten Vergleich zu solch einem anderen zu sehen, öffnet einem die Augen und das Herz. Es machte ebenfalls grossen Spass, mit neuen Leuten von der ganzen Welt in Kontakt zu treten.
Ich werde bestimmt wieder gehen!!

