31 Tage danach

Meine Heimreise war sehr unschön… Pati und Miriam begleiteten mich beide mit zum Flughafen. Im Casa nahm ich zuvor von den Anderen noch Abschied. Erst von Fabio und danach von den Kindern. Sie weinten beide, was mir tief im Herzen schmerzte. Danach fuhren wir los. Zum Glück wohnten wir nur eine 15 Minuten Autofahrt vom Flughafen entfernt, sonst hätte ich wahrscheinlich lange, lange geweint.

Am Flughafen angekommen, sorgten sie sich noch um meine anstehenden Fragen. Sie sprechen beide Spanisch und kamen deshalb mit mir bis zur Gepäckabgabe, damit wir für mein Koffer eine Lösung finden würden. In Amsterdam werde ich nur ganz kurze Umsteigezeit haben (ca. 50 Minuten), weshalb es wichtig ist, dass mein Gepäck ein Rush-Tag hat. Den konnten sie mir gegeben, was mich sehr freute.

Ich nahm Abschied. Es fiel mir sehr sehr schwer… Ich weinte die ganze Zeit. Eine letzte Umarmung und dann durch den Security Check. Ich probierte mich, während dem warten für den Flieger, mental auf die Schweiz gefasst zu machen. Was mir nicht so gut gelang. Im Flugzeug, sah ich wunderschöne Wolken, wie auf dem Bild unten zu sehen ist. Die Reisezeit war kurz, nichts im Gegensatz, zu was mir später noch bevorstehen würde.

In Mexico City war das umsteigen sehr angenehm. Ich hatte 2 Stunde und brauchte nur etwa 15 Minuten. Ich konnte noch Pizza essen gehen und Snacks einkaufen. Danach ging ich auf den Flieger nach Amsterdam. Schon etwas nervös, da mir bewusst war, wie stressig es dort wird. Der Flug betrug 11 Stunden. Das erste Mal, konnte ich lange schlafen. Ich hab weder Musik gehört, noch einen Film geschaut, was mich doch sehr erstaunt hat.

In Amsterdam angekommen, sprintete ich wortwörtlich aus dem Flugzeug. Noch nie war ich so schnell aus einem Flieger draussen. Ich sitze gleich hinter der Businessclass, was es noch einfacher machte. Ich freute mich sehr, bis ich an den Security Check kam. Ein halbes Stadion stand da, und Alle hatten das selbe Problem. Niemand konnte mir helfen. Ein Riesen Chaos. Viele Menschen, die ihren Flug bereits verpasst haben, oder verpassen werden. Zu Beginn hatte ich noch Hoffnung, aber als ich durch den Security Check kam, war mein Gate bereits geschlossen. Ich war sehr enttäuscht. Schon wieder einen Flug verpasst. Nach Afrika, wollte ich sowas eigentlich nicht mehr so schnell erleben. Am Shippol Flughafen konnte mir auch niemand bezüglich der Umbuchung helfen. Die unterbesetzten Mitarbeiter waren masslos mit den Leuten überfordert.

Zum Glück hatte ich alles mit KLM gebucht, also waren sie verantwortlich, meinen Flug, auf den Swissflug am Abend zu verschieben. Mit meinem Vater in der Schweiz am Telefon, hat das Umbuchen zum Glück geklappt. Nach einer Gate-Änderung + einer Stunde Verspätung + 4 Stunden Wartezeit, sass ich endlich im Flug nach Zürich. Dort angekommen erwarteten mich meine Eltern, und ein verspäteten Koffer. Ich war sehr müde und wollte vor allem nach Hause, da Morgen die Uni bereits starten würde. Mein Vater fuhr mich nach Hause und ich war um 1:00 Uhr am Morgen am Bühlplatz zu Hause. Alles in Allem betrug die Reise, mehr als 30 Stunden. Ich konnte bis 4:00 Uhr Morgens nicht schlafen, wegen des Jetlag. Zusätzlich konnte ich nicht entspannen. Ich fühlte mich ständig, als wäre ich noch unterwegs.

Für den Start Morgen, bin ich definitiv noch nicht bereit. Eine Realität auf die andere zu klatschen, stelle ich mir noch sehr unrealistisch vor.

Ich vermisse Mexico sehr… Ich bin gespannt, auf meine Rückkehr in mein altes Leben.

Flug nach Mexico City
Neues Ticket

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert