Heute konnte ich ausschlafen. Für mich bedeutet das etwa 8:00 Uhr. Ich weiss nicht, ob ich vielleicht immer noch etwas Jetlag habe und ich deshalb immer so früh wach bin, aber ich mach das beste daraus. Es bietet sich sehr an, wenn ich am Morgen frei habe, meine Updates für diesen Blog zu schreiben. Heute haben Felix und ich die Nachmittags Schicht. Alina musste bereits um 9:00, also gut vor einer Stunde da sein. Ich bin gespannt wie das arbeiten, nur mit mir und Felix – also den Neulingen funktionieren wird. Plan ist es, jetzt noch ein bisschen Zeit verplempern und danach mal Essen gehen und eventuell noch an den Strand, wenn wir es vor der Schicht schaffen sollten. Gleich gehe ich noch ein paar Früchte einkaufen, und am Abend gehen wir dann „gross einkaufen“, damit ich die Volunteers bekochen kann. Am liebsten koche ich alleine, weshalb es perfekt passt, dass die anderen 2, gar nicht gerne kochen. Mein Sonnenbrand schmerzt enorm. Ich creme ihn ständig ein, aber der wird noch paar Tage brauchen um sich zu erholen… Updates zum Tag, folgen wie immer am Abend. Hasta Luego!
Um etwa 11:00 Uhr sind Felix und ich an den Strand la Punta. Wir hatten ziemlich Glück, denn als wir am Beach entlang gelaufen sind stach uns ein kleines Hotel, mit Liegen und Sonnenschirme ins Auge. Es hatte keine Leute da, ausser 2 Kolleginnen die sich sonnten. Frecherweise dachten wir, wir legen uns da einfach dazu und falls jemand kommt und uns wegschickt, gehen wir. Was nicht passierte. Es kam niemand und wir genossen die Liegen und den Sonnenschirm, welchen wir erst relativ spät aufkriegten. Um 14:00 gingen wir am Strand essen. Wir entschiede uns klassisch für Pizza. Auch hier gab es wieder so viel, dass wir die hälfte einpacken liessen und mitnahmen. Nach dem Mittagessen, liefen wir an die Hauptstrasse zurück (wo ich noch ein bisschen Shopping vollzog. Ich kaufte mir eine süsse Hose und ein Skirt.) und schnappten uns ein Collective, so wird hier die „Öv“ gennant. Man bezahlt pro fahrt 10 Pesos, was umgerechnet mickrige 50 Rappen sind.
Ich habe mich an La Punta noch etwas schlau gemacht für Aktivitäten und es gibt viele viele Dinge die ich noch machen will. Wie zum Beispiel; Wasserfälle besuchen, Nationalpark besuchen, Yoga im Sonnenuntergang. Horsebackriding und und und.
Um 15:30 waren wir dann beim Shelter. Kurz gingen wir noch in den Oxxo, den kleinen Supermarkt um die Ecke, um etwas zum Trinken kaufen. Dort hat uns ein Strassenhund entdeckt, der uns nach lief. Miriam wurde etwas sauer, weil wir ihn nicht verscheucht haben. Er war nicht wirklich schlank und hat auch nicht krank ausgesehen, weshalb sie ihn nicht bei sich aufnehmen konnte. Die Hunde waren gestern sehr wild. Felix durfte das erste Mal zu den grossen ins Käfig rein. Er hat sehr nervös gewirkt. Wir halfen beim Füttern und Wässern, sowie beim reinigen der Gehege. Als wir mit allem fertig waren, kam der schöne Teil! Mit den Lieblingen spielen und Liebe schenken. Ich habe Sarah, eine andere Volunteerin, gefragt wie es denn genau aussieht wenn ich ein Puppy nach Hause nehmen wollen würde. Alles was man dafür tun muss, ist die nötigen Impfungen bezahlen. Einen Käfig organisieren für den Transport. Mit der Airline prüfen, ob man ihn mitnehmen kann und einen Hunde-Pass für etwa 100 Dollar erstellen.
Ich hab mir das ganze mit dem Welpen noch einmal überlegt und ich denke nicht, dass das so schlau wäre. Erstens sind die noch viel zu klein, um sie so weit zu transportieren, zudem ist ein Welpe ein Full-Time-Job für den ich neben dem Studium keine Zeit habe. Ich überlege trotzdem noch einen Hund mitzunehmen, aber einen älteren. Es würde die ganze reise vereinfachen und mit der Schule wäre es sicherlich einfacher machbar. Bei den Teenies habe ich ebenfalls einen Liebling ins Auge gefasst. Er hat auch keinen Namen. Ich dachte ich nenne ihn vielleicht Momo. Ich schaue die Tage wie er sich verhält und prüfe das Prozedere mit der Airline.
Am Abend zurück im Hostel, war ich gleich auf dem Dach, um mir den Sonnenuntergang anzusehen. Es war, wie jeden Tag, atemberaubend. Es ist wunderschön die Sonne im Meer versinken zu sehen. Nach dem Sonnenuntergang schwang ich mich unter die Dusche und ass noch die Pasta-Reste von gestern, um danach schlafen zu gehen. Es ist erstaunlich wie müde wir alle immer sind nach der Arbeit und einem langem Tag… Ich hoffe, falls wir einen Tag frei bekommen, dass wir Feiern mögen gehen.

