4 Tage danach

Heute bin ich früh aufgewacht. Es ist erst 7:00 Uhr. Ich hoffe gleich noch etwas schlafen zu können. Wir haben wieder die spät Schicht, heisst ich kann noch gut entspannen und dann mit Felix entscheiden, auf was wir Lust haben bis um ca 15:00. Leider können wir nicht Surfen gehen, da Juan keine zeit hat. Wir haben es dafür auf Morgen verschoben, was in Anbetracht von meinem Sonnenbrand, sowieso nicht die schlechteste Idee ist. 1000 von Mückenstiche machen mir momentan auch sehr zu schaffen. Im Shelter kratzt immer ALLES. Updates folgen.

Um etwa 11:00 haben wir wieder Frühstück/Mittag gegessen. Die Schwester von Miriam bereitet uns jeweils am Morgen etwas zu. Sie ist nicht die beste Köchen, aber es tut gut etwas zu essen. Wir haben noch eine Weile mit Miriam gesprochen, da sie mit ihrem einen Sohn nach Mexico City fliegt um einige medizinische Tests zu machen. Sie tat sich schwer Abschied zu nehmen, da sie uns und der Rest der Familie, sowie die Hunde nicht alleine lassen möchte. Sie kommt aber gern Montag, hofft sie, wieder.

Nach dem essen, machten wir uns wieder bereit für den Strand. Dick eincremen, das Buch, Kopfhörer und Handtuch einpacken. Mit dem Collectivo sind wir wieder zu la Punta gefahren um dort, wie gestern den Morgen/Mittag zu verbringen. Wir wollten wieder auf die gleichen Liegen schleichen, doch dieses Mal kam ein Mitarbeiter des Hotels. Er fragt uns, ob wir hier wohnen, und wir tun so, oder besser gesagt tun nicht nur so, sondern können kein Spanisch und reden mit ihm Englisch. Er zückt sein „Walkie Talkie“ um der Frau an der Rezeption bescheid zu geben, da die besser Englisch könne. Schnell schleichen wir uns davon, und legen uns am anderen Ende des Beaches in den Sand. Auch da war mir der Schatten sehr wichtig, weshalb wir uns bei dem Schwimm-Nothelfer unter sein Konstrukt gelegt haben. Perfekt! Schatten und erneut mussten wir nicht dafür bezahlen. Ich kaufte mir paar neue Andenken, da ständig Leute am Strand um dich herum schleichen, die dir was verkaufen wollen. Ein süsses Fussband sowie eine neue luftige Strand Hose. Ferien heisst auch immer sich ein bisschen sich was zu gönnen. Für 20 Dollar konnten wir uns 30 Minuten am Strand massieren lassen. Es war traumhaft schön! Auch wenn es am Sonnenbrand, etwas geschmerzt hat. Ständig macht man interessante Begegnungen. Wir trafen einen Engländer, 20, heisst Milo der gerade sein Gap Year vor dem Studium macht. Er berichtet uns von seiner halb jährigen Reise durch Südamerika und was ihm alles am besten gefiel. Argentinien war schnell seine Antwort. Er teilte mir mit, dass er gerne beim Shelter helfen kommen würde. Ich gebe ihm meine Nummer, und er mir seine um in Kontakt treten zu können. Leider ist er nur noch 5 Tage hier, mal schauen ob er es schafft, beim Hundeheim vorbeizukommen. Er freut sich aber, jetzt noch ein paar Tage hier zu bleiben bevor er dann weiter nach Cancun reist und von da, nach UK zurück. Ein anderer Mann „Saul“ konnte mir seinen Kontakt geben für einen Delphin-Ausflug. Ich bin sehr interessiert und gespannt, wie das wird!

Am Nachmittag im Shelter, hatten wir noch 2 zusätzliche Männer, die spontan helfen wollten, als sie von einer Volunteerin gehört haben, was wir hier tun. Es ist schön wenn viele Leute da sind. Das heisst umso mehr Zeit um mit den Hunden zu spielen und mit ihnen an den Strand spazieren zu gehen. Es ist spannend zu sehen, dass viele Hunde im Shelter Männer nicht mögen… Sie reagierten nicht sehr erfreut auf die 2 Neuen. Ohne Angst wagten sie sich trotzdem zu den Hunden und unterstützen uns wo sie konnten. Sie machten viel sauber und rächten den ganzen Boden. Ich konnte mein Liebling auf ein Spaziergang nehmen. Was mir sehr wichtig war, um zu sehen, ob das gut funktioniert. Es ist mir wichtig, so gut es geht sein Charakter kennenzulernen, bevor ich mich entscheide, ob ich ihn definitiv mitnehme. Ich schwanke immer noch zwischen den Namen, aber ich denke es wird Monty. Beim laufen hat alles gut funktioniert. Erst war er sehr ängstlich, da er noch nie draussen war, aber ich konnte ihm diese Furcht schnell nehmen und er genoss den Auslauf. Anschliessend sind wir bei einem local essen gegangen, weil Felix Bärenhunger hatte. Ich bestellte Tacos und betete, dass ich sie vertragen werde. Sie waren teilweise sehr scharf, doch sehr lecker! Danach sind wir zurück ins Casa. Wie jeden Tag sehr müde, lasse ich mich in mein Bett fallen.

Massage am Strand
Local Tacos

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